MIT LIEBE ZUM WASSER UND HIGHSPEED!

Jeder, der die Wasserskianlage am Reitbahnsee in Neubrandenburg regelmäßig besucht, kennt Guido. „Hallo Guido!“, „Wie geht‘s?“, hört man von jeder Seite, wenn man mit ihm am Ufer entlanggeht. Cooles Auftreten, markante Dreadlocks (die mittlerweile schon abgeschnitten sind), Wakeboard im Arm – das ist das Markenzeichen des mittlerweile 32-jährigen Wakeboarders. Wasser ist sein Revier und hier duldet er keine Rivalen. Wir durften ihn beim Fotoshooting für unsere Werbekampagne „Helden von hier“ für die Marke fitflat begleiten und uns blieb jedes Mal der Atem weg, wenn er gesprungen ist. Jetzt lächelt er uns von Plakaten, Flyern und Bannern im Internet an und erinnert uns daran, dass alles möglich ist, wenn man etwas will!






Ursprünglich kommt Guido von der sonnigen Insel Rügen, wo er schon als Teenager Inlineskates gefahren ist. Durch Ausbildung und Arbeit kommt er später über Friedland nach Neubrandenburg und siedelt sich hier an. Auch sein Arbeitsalltag lässt ihn sein Hobby nicht abstellen und er trainiert weiter im Skatepark in Neubrandenburg, bis er schließlich feststellt, dass er das gewünschte Niveau erreicht hat und sich in anderen Dingen ausprobieren will! „Aus Spaß“ fängt er zusammen mit seinem Kumpel das Wakeboardfahren an. „Nach dem dritten Start hatte ich das schon drauf“, sagt Guido und lacht. So einfach geht das!


Bereits über sieben Jahre ist Guido von April bis Oktober fast täglich an der Wasserskiseilbahn. Eine Weile hat er dort gearbeitet und seine Erfahrungen mit vielen Menschen geteilt. Auch vielen Kindern hat er das Wasserskifahren beigebracht. „Schon mit 6 Jahren kann man das lernen. Aber auch im Alter steht einem nichts im Wege. Wichtig ist, dass man Spaß daran hat!“, so Guido. „Ich versuche immer etwas Neues auszuprobieren, schaue mir Videos auf YouTube an und lerne neue Tricks, antwortet er auf unsere Frage, ob es ihm nie langweilig wird. Glücklicherweise hat er in all diesen Jahren keine großen Unfälle gehabt, nur einmal seinen Finger an einer Rampe verletzt. Kein Wunder bei den Geschwindigkeiten von über 30 bis 40 km/h!



Nun freut sich der Hobbysportler auf den Saisonstart, aber will zukünftig auch seiner Familie mehr Zeit widmen. Letztendlich war seine Antwort auf unsere Bitte, uns über sein bestes Erlebnis an der Wasserskianlage zu berichten: „Ich habe dort meine Frau kennengelernt!“. Was kann es Schöneres geben, als seine Liebe bei seiner Lieblingsbeschäftigung zu finden?
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PARKOUR UND FREERUNNING

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EIN BMX-STAR MADE IN NB!

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EIN BMX-STAR MADE IN NB!

Ganz entspannt balanciert er auf seinem Rad. Dann nimmt er Schwung und lässt den hinteren Teil seines BMX-Bikes um sich selbst drehen. Um die Bewegungen so leicht und flüssig aussehen zu lassen, müssen viel Disziplin und Durchhaltevermögen an den Tag gelegt werden. Steffen Peter trainiert dafür bereits seit über 20 Jahren.



Seine „Karriere“ als BMX-Sportler beginnt der gebürtige Neubrandenburger im Jahr 1998. „Damals gehörte BMX bereits zum Stadtbild dazu“, so Steffen. Zusammen mit ca. 50 Begeisterten trainiert er zunächst auf einem alten Parkplatz und meistert die Grundlagen. Seinen eigenen Stil entwickelt er erst später. Steffen lässt sich durch Social Media für die Flatland-Disziplin – Akrobatik am Rad auf flachem Boden - begeistern. Seitdem kennt seine Kreativität keine Grenzen. Er kombiniert die bekannten Tricks immer neu, sucht kreative Übergänge von einem Element zum anderen und denkt sich neue Bewegungen aus. „Manchmal brauche ich mehr als 100 Versuche, bis mein Trick funktioniert“, sagt der BMX-Sportler.


In der deutschen BMX-Szene ist der Neubrandenburger nicht unbekannt. Letztes Jahr hat er die German Flatland BMX Championship in der „Master Class“ gewonnen. Dieses Jahr geht’s wieder hin. Dafür trainiert er derzeit drei- bis viermal pro Woche.
Auf dem Weg zu seinem Traum lief nicht immer alles glatt. „Kleine Verletzungen wie blaue Flecken, Verbrennungen oder ein kaputtes Schienbein gehören nun mal zu der Sportart. Wichtig ist, dass man sich dadurch nicht runterziehen lässt und weitermacht“.


Da die BMX-Szene in Deutschland nicht sehr groß ist, ist Steffen viel unterwegs. Nebenbei beschäftigt er sich mit Fotografie und Videoproduktion. Zu diesem kreativen Hobby kam er übrigens auch durch den Sport. Außerdem macht er jetzt seine Ausbildung zum Erzieher. Auf die Frage, was man braucht, um ein guter BMX-Sportler zu werden, antwortet er ganz einfach: „Mut, um neue Dinge auszuprobieren!“.

Steffen Peter bezeichnet sich selbst als Amateur und möchte trotz eines großen Show-Effekts bei seinen Auftritten kein Entertainer sein. „Die Freude am Sport ist mir wichtiger, als der materielle Wert des Erfolgs.“

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Bilder: neu.sw / Steffen Peter
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PARKOUR UND FREERUNNING

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MIT LIEBE ZUM WASSER UND HIGHSPEED!

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PARKOUR UND FREERUNNING – DIE, DIE IHREN WEG GEHEN.

Die gebürtigen Neubrandenburger Dominik und Alec kennen die Stadt in- und auswendig. Betonmauern, Eisengeländer, Bäume, Bänke – für die zwei ist die Stadt kein Hindernis. Ihre Passion sind Parkour und Freerunning.

Als Teenager ließen sich Dominik und Alec durch Filme und YouTube-Videos für die Sportarten begeistern. Beim SV-Turbine Neubrandenburg trainierten sie daraufhin in Gruppen und lernten in einer sicheren Halle die „Basics“.






„Schon als Kind bin ich überall hoch- und runtergeklettert. Mein Einstieg in den Parkour wurde vorprogrammiert“, erinnert sich Dominik, der bereits seit über neun Jahren sein Können und seine Kreativität dafür einsetzt, um auf die geschickteste Weise Hindernisse zu überwinden.

Mit der Zeit entwickelten die beiden Sportler eigene Techniken und lassen ihre Ideen auch in die bekannten Tricks einfließen. Der 22-jährige Dominik führt am liebsten den sogenannten „Katzensprung“ – einen Hocksprung über Mauern und Lücken – vor. Alec beherrscht „Flips“ perfekt – das sind in der Luft ausgeführte Rollen.


Zusammen mit ein paar Freunden haben sie ein Team aufgebaut und probieren nun immer neue Tricks an spektakulären Orten. „Teamgeist ist uns wichtig. Es ist toll, jemanden an der Seite zu haben, der auf dem gleichen Niveau ist und dich immer wieder motiviert, weiterzumachen“, so Dominik.

An Wettbewerben nehmen die beiden kaum teil. Ihnen ist es wichtiger, die Parkour-Community weiter aufzubauen und Kindern ihren Lieblingssport beizubringen. Neben dem Sport studiert Dominik dual und Alec macht eine Ausbildung bei einem regionalen Unternehmen. Auch Kraftsport gehört zu ihren normalen Wochenablauf dazu.



Parkour ist mehr als nur ein Sport, es ist eine Lebensphilosophie. „Traceure“, wie die Parkour-Läufer genannt werden, heißt so viel wie: "Die, die ihren Weg gehen". „Beim Parkour geht es darum, die Mauer im Kopf zu überwinden, deswegen braucht man Mut und Selbstbewusstsein“, sagt Dominik.


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